CDU-Spitzenpolitiker Armin Laschet rast im Juli 2024 mit seinem Auto deutlich zu schnell durch die Straßen Aachens - und wird geblitzt. Er soll ein ordentliches Bußgeld zahlen und seinen Führerschein abgeben. Er legt Einspruch ein und begründet seine Fahrt mit der Angst vor Verfolgung. Ohne Erfolg.
Wenn ein Auto so stark beschleunigt, dass man es nicht mehr normal und kontrolliert fahren kann, sollte das m.E. eher bei der Zulassung Probleme machen. Ich hatte als Fahranfänger einen VW mit 70 PS. Ich war nie ein krasser Raser, aber ich bin damit teilweise wesentlich rabiater gefahren (was ich heute in keinster Weise gutheiße!) als ich es heute mit meinem Elektroauto mache, das theoretisch bei Vollgas in ein paar Sekunden auf Hundert wäre. Ich bin mittlerweile eher zum Schleicher geworden, der mit 100 über die Autobahn fährt und innerorts streng nach Schildern. ;)
Das stimmt zwar, aber das meinte ich nicht mit “die Geschwindigkeit aus den Augen verlieren”. In bestimmten Autoklassen matcht das Gefühl mit der tatsächlichen Geschwindigkeit einfach weniger gut. In dem alten Polo hatte ich damals auf der Autobahn so ab 120 das Gefühl, die Vibrationen reißen uns in Stücke. In meinem modernen E-Auto “schwebt” man dagegen über den Asphalt. In beiden Autos fühlt sich gleiche Geschwindigkeit einfach unterschiedlich an.
Okay, verstehe jetzt, was du meinst. Dafür piepsen und nerven die meisten Autos ja mittlerweile bei Tempoüberschreitung. Vielleicht hat das ja längerfristig auch einen gewissen Erziehungseffekt. :)
Mein Kumpel versucht das ständig auszuschalten, weil es ihn nervt. ;)
Ja, klar. Aber das ist ja vielleicht schon Schritt 1 der langsamen Umerziehung. Soviel ich weiß, darf es keine Möglichkeit zum dauerhaften Deaktivieren geben. Nur für die aktuelle Fahrt. Zumindest ab und zu werden die Leute dann genervt. 😄 Wenn die Systeme mal wirklich ausgereift sind und nicht dauernd irgendwelche falschen Limits anmahnen, kann man es ja auch komplett verbindlich machen, ohne Deaktivierung.