• Azzu@lemm.ee
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    5 days ago

    “Die Bildsprache im Bergsport”… Gibt halt keine Angaben, was damit genau gemeint ist. Wer macht diese Bildsprache und wo ist sie zu sehen? Ich krieg davon nix mit. Sollte sowas nicht erläutert werden, wenn man darauf aufmerksam machen will?

    Woher weiß man, dass das wirklich eine große Falschrepräsentation da ist? Hat man geschaut, wieviel Bilder es von dem einen gibt, wieviel von dem anderen, und wieviel das Verhältnis tatsächlich in der Bevölkerung ist?

    Für mich sieht das ganz aus wie “ja fühlen wir halt iwie so also muss das wohl so sein”

      • circledot@feddit.org
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        5 days ago

        In dem Artikel wird doch auf genau diese Kritik eingegangen:

        Kritiker von qualitativen Forschungsmethoden, die die Verwendung quantitativer Methoden für die meisten sozialwissenschaftlichen Gegenstandsbereiche für angemessener halten, werfen qualitativen Sozialforschern manchmal Unwissenschaftlichkeit vor: Zum einen kritisieren sie die Subjektivität und Willkürlichkeit der erhobenen Daten (die ja nicht mit einem einheitlichen standardisierten Schema erhoben werden) und der darauf aufbauenden Analyseergebnisse und Interpretationen. Zum anderen wird kritisiert, dass qualitative Sozialforschung (wegen des großen Aufwands, den bspw. die Durchführung qualitativer Interviews und deren interpretativer Analyse bedeutet) nur mit sehr kleinen Fallzahlen arbeite und deshalb keine repräsentativen Ergebnisse erbringen könne.

        Einfach pauschal zu meinem, dass die oben genannte Kritik hier nicht hergehöre, erscheint mir vor diesem Hintergrund doch mindestens sehr fraglich.