Menschen der Generation 50plus gleiten eher in Verschwörungsdenken und Filterblasen ab als jüngere Menschen. Woran liegt das – und welche Wege führen da raus?
Also Ich merke im persönlichen Umfeld das grade Ältere mit relativ hochwertiger produzierten Videoinhalten (vor allem auf Youtube, weniger TikTok) und Büchern aber nicht mit “News” und Zeitungen allgemein viel unkritischer sind. Ich vermute da ist immernoch so ein Stück Glaube das nur “renomierte” Quellen es sich leisten können so was zu produzieren.
Ich habe nie verstanden, wie mein Opa so häufig “Das habe die aber im Fernsehen gezeigt!” als ernsthaftes Argument verwenden konnte, obwohl er in der DDR aufgewachsen war und eigentlich genau wusste, wie Medienkontrolle funktioniert. Gefühlsmäßig sind da langfristig nur zwei Denkweisen rausgekommen, entweder “jetzt ist alles wahr” oder “die Lügenpresse bescheißt uns sowieso”, ohne irgendeinen Mittelweg mit eigener Medienkompetenz und Meinungsbildung zu einzelnen Presseinformationen…
Ich vermute er hat das Argument auch instinktiv in medienkonstruktivistischer Sicht gesehen - d.h. alle sehen es, daher ist es objektiv und somit die gültige Wahrnehmung/ Wahrheit.
Wenn man keine gemeinsame Wahrheit hat, jeder Influencer, Tiktoker und President alles behaupten kann und alles relativ ist, dann zerfällt das gemeinschaftliche Erleben und somit die Gesellschaft. Wait a second. Fck that’s now.
Also Ich merke im persönlichen Umfeld das grade Ältere mit relativ hochwertiger produzierten Videoinhalten (vor allem auf Youtube, weniger TikTok) und Büchern aber nicht mit “News” und Zeitungen allgemein viel unkritischer sind. Ich vermute da ist immernoch so ein Stück Glaube das nur “renomierte” Quellen es sich leisten können so was zu produzieren.
Ich habe nie verstanden, wie mein Opa so häufig “Das habe die aber im Fernsehen gezeigt!” als ernsthaftes Argument verwenden konnte, obwohl er in der DDR aufgewachsen war und eigentlich genau wusste, wie Medienkontrolle funktioniert. Gefühlsmäßig sind da langfristig nur zwei Denkweisen rausgekommen, entweder “jetzt ist alles wahr” oder “die Lügenpresse bescheißt uns sowieso”, ohne irgendeinen Mittelweg mit eigener Medienkompetenz und Meinungsbildung zu einzelnen Presseinformationen…
Ich vermute er hat das Argument auch instinktiv in medienkonstruktivistischer Sicht gesehen - d.h. alle sehen es, daher ist es objektiv und somit die gültige Wahrnehmung/ Wahrheit.
Wenn man keine gemeinsame Wahrheit hat, jeder Influencer, Tiktoker und President alles behaupten kann und alles relativ ist, dann zerfällt das gemeinschaftliche Erleben und somit die Gesellschaft. Wait a second. Fck that’s now.